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Im Jahr 2019 wird meine Roman-Trilogie "Der Salzbund" erscheinen. Hier eine Einführung in die Entstehung:

 

Salz galt als Gold vergangener Jahrhunderte und hat eine Vielzahl von Autoren inspiriert, darüber zu schreiben. Die örtliche Nähe meines Wohnorts zur Salzherstellung und dem Salzhandel auf der Salzach veranlasste mich ab dem Jahr 2006, diesen Roman über das Land Salzburg und den Rupertiwinkel zu verfassen. 

Bei meinen umfangreichen Recherchen stieß ich auf das Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung mit dem schlichten Titel Salz. Wie elektrisiert entdeckte ich die Wandgemälde der Fürstenzimmer des Erzbischofs Sigmund III. Graf von Schrattenbach, die ein Maler namens Benedict Werkstötter in seinem Auftrag ausgeführt hatte. Diese Bilder stellen Szenen in der Salzherstellung dar, angefangen vom Holzeinschlag über Salzstollen und Sudhäuser bis zur Verschiffung der Fässer auf der Salzach. In diesem Augenblick stand mein Entschluss fest, einen Roman über Handlungen um das Salz in der Region zu schreiben. Allerdings wurde aus dem Fürstbischof ein Fürst. Außerdem mussten wegen der im Roman notwendigen örtlichen Veränderungen die Namen verfremdet werden. Wer einmal in Salzburg verweilt wird die Stadt Hallbruck im Roman an Hand einiger Gassen wiedererkennen, auch wenn sich die Handlungen Ende des 16., Anfang des 17. Jahrhunderts zur Zeit des Erzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau abspielen. Allein zum Zwecke des Studiums Wolf Dietrichs verfasste ich eine 14-seitige Biographie. Ich musste wissen wie dieser Mann „Tickte“. 

Zu dieser Zeit trugen einige Gassen ursprünglichere Namen, die sich im Lauf der Zeit wandelten. Wer sich um die Anagramme der Ortsnamen bemüht, findet bald die noch heute gültigen Namen einiger Orte heraus. 

Zwar sind Episoden und handelnde Personen, außer die des Fürsten und wenige andere, frei erfunden, doch könnten sich ihre Charaktere in der wahren Historie wiederfinden. 

Anfänglich war lediglich ein Buch geplant, doch der Ablauf der Handlungen und Ereignisse ließ mir keine Wahl. Die gesamte Geschichte konnte nur in einer Trilogie erzählt werden. Noch eins zur Entstehung der Romantrilogie: Ich begann den Roman mit Episoden aus dem dritten Buch, ohne es wissen oder zu beabsichtigen. Irgendwann stellte ich fest, dass ich einen Anfang brauchte und den Anschluss an die begonnenen Handlungen. Bis heute bleibt es mir ein Rätsel, wie ich glimpflich aus dieser Misere herausfand. 

So manche Situation im Roman trieb mich an den Rand der Verzweiflung, doch immer wieder schlug die Fantasie Wege ein, die mit einer Lösung aufwartete, vor allem am darauf folgenden Morgen. Wie Phönix aus der Asche stieg ich empor, angespornt von neuen Perspektiven. Ich werde wohl nie ergründen, wer mir beim Schreiben der Bücher die Hand führte. Das gilt übrigens für all meine Romane, doch für diesen ganz besonders.